Der Mord ohne Leiche als das vermeintlich perfekte Verbrechen. Der Kalte Krieg bot dafür eine besondere zeithistorische Bühne, war in Westberlin doch so manches anders als im Rest der Republik.
Remo Kroll und Prof. Dr. Frank-Rainer Schurich schildern und analysieren drei spektakuläre Mordfälle, in denen Opfer in Westberlin getötet, durch eine Grenzübergangsstelle in die DDR gebracht und nahe der Transitstrecke abgelegt worden sind. 1975 wurde eine kopflose Frauenleiche bei Lehnin unweit des Grenzübergangs Dreilinden/Drewitz aufgefunden. 1984 an gleicher Stelle die zerstückelte Leiche eines Afghanen. Im Forst von Bad Klosterlausnitz entdeckte 1979 ein Jäger eine stark verkohlte Leiche.
Die Zusammenarbeit von Ermittlungskräften beider deutscher Staaten hatten die Täter sicher nicht in Betracht gezogen. Nicht nur der Transport der Leichen in die DDR war bereits mit einem hohen Risiko verbunden, sie haben zudem auch gravierende Fehler begangen.
Die drei Mordfälle sind Zeugnisse akribischer kriminalistischer Ermittlungsarbeit vor dem historischen Hintergrund der deutschen Teilung, bei der der Wille zum Fahndungserfolg die Grenze überwunden hat.



Berliner Morgenpost, 31.1.2021
So ziehen die Bücher ihre Spannung daraus, dass die Fachautoren auf jede dramaturgische Wendung verzichten. Sie dokumentieren allein die Spurensicherung, die Fahndung, die Erkenntnisse[…], lassen somit den Leser in jedem Moment den Ermittlern über die Schulter schauen, halten sie auf dem Wissensstand der Mordkommission.
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rbb Fernsehen, 20.9.17
In der Sendung ‚Täter, Opfer, Polizei – Der rbb Kriminalreport‘ berichtet der rbb über einen der Transitleichenfälle und empfiehlt das Fachbuch.
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Das Blättchen, H. 9, 2017
Seite für Seite blättern die Autoren die Ermittlungsakten auf und lassen uns die kriminalistische Kleinarbeit en détail nachvollziehen. Absicht der Autoren war, „die komplexe und aufwändige Arbeit der Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, der Volkspolizei und der Westberliner Polizei (zu) würdigen, die durch ihre Arbeit dazu beigetragen haben, dass die Täter für ihre schweren Straftaten durch Westberliner bzw. bundesdeutsche Gerichte zur Verantwortung gezogen werden konnten.“
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Profil K-01-2017
Die akribische Art und Weise mit der sich die Autoren den Fällen widmen bringt viel Licht in die Dunkelheit der Fälle. […] Für Kriminalpraktiker wird das Buch teilweise als „Fachbuch“ in Erscheinung treten.
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Krimi-Tipp, H. 64, 2017
Krolls und Schurichs „Transitleichen in der DDR“ ist höchst informativ und dazu ebenso spannend wie mancher sonntägliche „Tatort“.
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Backstein, Zeitschrift der FHöVPR, Sonderausg. 2/2016
Tatsächlich verbirgt sich dahinter eine sehr knifflige kriminalistische Aufgabe, die gekennzeichnet war durch: ein begrenztes Informationsaufkommen, vor allem hinsichtlich der Identität des dort aufgefundenen Leichnams, zum anderen scheinbar unüberwindbare Grenzen durch damals existierende politische Barrieren, die eine notwendige Zusammenarbeit der Kriminalisten erschwerten.
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Heidekraut-Journal, 10-11/2016
Buchankündigung mit Leseprobe „Die drei Mordfälle sind Zeugnisse akribischer kriminalistischer Ermittlungsarbeit vor dem historischen Hintergrund der deutschen Teilung…“
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